Zucker

Zucker dient im menschlichen Körper als Energielieferant. Herz, Leber, Gehirn und vor allem Muskeln arbeiten ohne Pause und brauchen ein gewisses Maß an Zucker als schnellen Energieträger. Auch dürfte der Energieschub vor einer körperlichen und geistigen Tätigkeit, der durch den Zucker hervorgerufen wird, jedem am eigenen Körper und durch die Medien bekannt sein. Auch dient Zucker als Heilmittel, z.B. bei Brandwunden um die Heilung zu beschleunigen.

 

- negative Auswirkungen von Zucker:

 

Daraus dass Zucker als Energielieferant fungiert, ergibt sich auch schon das erste Problem: Wo hin mit der ganzen Energie, wenn sie nicht gebraucht wird? Steigt der Blutzuckerspiegel durch eine Zuckermahlzeit, schüttet die Bauchspeicheldrüse das Transporthormon Insulin aus um den Blutzuckerspiegel zu senken, bzw. zu stabilisieren. Insulin sorgt einerseits dafür, dass der Zucker in die Zellen transportiert und im Gehirn Serotonin (das Glückshormon) produziert wird. Andererseits hemmt Insulin die Fettverbrennung und ein chronisch erhöhter Insulinspiegel wirkt entzündungsfördernd und verursacht Diabetes und Insulinmangel im Gehirn, welcher wiederum in Vergesslichkeit und Alzheimer resultieren kann. Auch ist Zucker für unerklärliche Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Depressionen, Magen- und Darmprobleme und Schlafstörungen verantwortlich.

 

- Zucker ist nicht gleich Zucker:

 

Nun ist es so, dass unser Körper Zucker braucht und bis zu einem gewissen Maß sehr gut damit umgehen kann. Die Zuckerarten, denen unser Körper aber in der heutigen Zeit in Lebensmitteln so begegnet, nichts mehr mit dem Zucker gemein haben, der ursprünglich für unseren Körper als zuträglich gedacht war. Natürliche Zucker, wie der aus Früchten , Gemüsen und sonstigen vollwertigen Lebensmitteln ist auf dem absteigenden Ast. Es begegnen uns überzüchtete Früchte, die natürlich saftig und süß schmecken müssen und dazu noch keine Kerne haben dürfen, ebenso wie überzüchtete Getreidesorten voller Gluten und Haushaltszucker, welche allesamt mit dem natürlichen Nahrungsquellen der Menschen nicht mehr viel zu tun haben.

 

-Die Lösung des Problems:

 

 

Die Lösung besteht darin, dass wieder bewusster gegessen wird, d.h. wir bewusster auf die Lebensmittel achten, welche wir unserem Körper zuführen. So ist der Apfel vom Bauern nebenan der hin gezüchteten Variante aus dem Supermarkt vorzuziehen. Zucker ja, aber in gemäßigter Menge und vor allem zu den richtigen Zeitpunkten, wenn körperliche Arbeit ansteht und nicht mehr 5 Minuten vor dem Schlafengehen. So kann jeder mal den Selbsttest starten akribisch den Zucker zu meiden und sehen was mit der Psyche und dem Körper bei Verzicht verändert, was einem Entzug gleich kommt und somit ein Fazit für sein eigenes Essverhalten und seine Gesundheit ziehen kann.

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